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Bericht vom 18. Osnabrücker MS-Symposium 2017

Referenten und Veranstalter beim 18. MS-Symposium
Referenten und Veranstalter beim 18. MS-Symposium

Diesmal nicht an einem Mittwoch Ende Mai, sondern erst an einem Samstag im Oktober lockte das 18. Osnabrücker MS-Symposium wieder ca. 150 Betroffene und Interessierte in die Akademie des Klinikums Osnabrück in der Osnabrücker Innenstadt.

 

Nach der Eröffnung von Frau Dr. Windhagen vom Klinikum Osnabrück widmete sich Prof. Arndt van Ophoven vom Marienhospital Herne der Thematik „Blasenfunktionsstörungen bei MS“. In einem sehr klaren und gut verständlichen Vortrag stellte er die Funktionsweise und Steuerung der Blasenfunktion und deren Störungen und Behandlungsmöglichkeiten als Folge der MS dar. Die anregende Diskussion nach dem Vortrag zeigte die Bedeutung des Themas für die Besucher deutlich.

 

Im zweiten Vortrag vor der Pause erläuterte Dr. Steffen Pfeuffer vom Universitätsklinikum Münster den aktuellen Stand der Behandlungsmöglichkeiten der MS. Neben den inzwischen vielfältigen Möglichkeiten zur Behandlung des schubförmigen Verlaufs berichtete er auch von den neuen Medikamenten zur Behandlung progredienter Verläufe der MS. 

 

In der Pause hatten  die ca. 150 Teilnehmer die Gelegenheit zum Besuch des umfangreichen Ausstellungsprogramms, oder aber zu Diskussionen bei einem „Meet the Expert“ mit den ärztlichen Referenten und Referentinnen des ersten Teils.

 

Nach der Pause ging es im Vortrag von  Frau Ines Hufnagel vom Klinikum Osnabrück um die Frage, ob und in wieweit auch Cannabis eine Therapiemöglichkeit bei neuropatischen Schmerzen darstellt. Dabei ging sie auch ausführlich auf die unsichere Studienlage und die Problematik möglicher Nebenwirkungen ein. Die anschliessende sehr emotionale und anregende Diskussion wurde auch nach Ende des Beitrags fortgesetzt.

Insgesamt war das MS-Symposium wie in den Vorjahren eine sehr gelungene und gut angenommene Veranstaltung; eine Fortsetzung ist  auch im nächsten Jahr fest geplant.